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Begriff "Maya"

siehe auch de.wikipedia.org/wiki/Maya

 

  1. Madhyamaka (Mahayana-Buddhismus): Schule des mittleren Weges, Bewusstsein-Weg. Jemand, der sich wünscht, dass alle Wesen Leiderlösung erlangen und dafür die persönliche Verantwrtung übernimmt, hat eine größere Motivation und zählt zum Mahayana. Der Name M. bedeutet Großes Fahrzeug bzw. Großer Weg und steht für das Ziel, alle fühlenden Wesen aus Samsara zu befreien (Kreislauf der Wiedergeburten, der ewige Kreislauf des Seins)
  2. Gott und Götter, Geister und Dämonen gehören dem ursprünglichen Buddhismus zufolge zur "Maya", zur Welt des Scheins und der Illusion
  3. Indische Göttin MAYA, auch Mahamaya (große Maya). Gilt als Weltenmutter, Schöpferin des Universums, das Universum selbst und Göttin der Illusion, die dieses Universum gemäß dem Hinduismus darstellt. Sie gilt auch als Shakti (Kraft, Energie), die in unterschiedlichen Gestalten erscheint und durch die die männlichen Götter ihre kreative Energie empfangen. Sie gilt als Weltenweberin, die sich selbst erschafft, denn alles was manifestiert ist, ist Maya. Die Symbole Mayas sind die sieben Farben des Regenbogens, der Schleier und das Spinnennetz.

 

Bedeutung:

indisch: Wunderkraft, Schein, Trugbild

Türkisch: Ursache, Wesen

Römische Mythologie: Göttin des Wachstums