Was wird empfohlen?
· Wenn Sie sich von einer Krankheit erholen oder Gewicht verlieren möchten, dann sollten 80%-100% ihrer Nahrung bekömmlich sein
· Wenn Sie gesund sind und über 55 Jahre, sollten 80% ihrer Nahrung bekömmlich sein
· Sind Sie unter 55 Jahre und gesund, 70% oder mehr sollten bekömmlich sein
· Der Rest ihrer Nahrung sollte neutral sein. Zu vermeidende Nahrung sollte auch nicht gegessen werden.
Wie wird es festgelegt, dass Nahrung in die Kategorie bekömmlich kommt?
· Nahrung die nicht mit der Blutgruppe verklumpt
· Nahrung die nicht den Urin-indicant-Wert (Darmtoxizität) erhöht in dieser Blutgruppe
· Nahrung die gegen Krankheiten schützt mit dem Wissen um den Vorzug für eine Blutgruppe und keine negativen Aspekte zeigt
· Der Immunaufbau des Magen-Darm-Traktes scheint eine deutliche Fähigkeit zu zeigen die Nahrung gut verstoffwechseln zu können, vielleicht als Ergebnis der Anthropology oder anderen Gegebenheiten. Die Nahrung beinhaltet ein Enzym von dem man weiß, dass es positiv mit dem Antigen dieser Blutgruppe reagiert
· Nahrung die keine entgegenwirkende Blutgruppen-Antikörper Reaktion hervorruft
Wie wird festgelegt, dass Nahrung in die zu vermeiden Kategorie kommt?
· Die Nahrung hat ein Lectin oder eine andere Eigenschaft die nachteilig mit der Blutgruppe reagiert
· Verhältnis Säure/Base Gleichgewicht, das gefordert wird um die Nahrung zu verdauen die nicht passend ist
· Hohe Wahrscheinlichkeit Parasiten/Schimmelkulturen
· Verursacht ein Ansteigen in Urin-Indican-Level (ansteigende Darmtoxizität)
Warum ist der Status von ursprünglicher Nahrung von Nutzen, und ein Extrakt oder Präparat dieser Nahrung wird auf der Gegenseite eingestuft?
Der Lectin Gehalt oder Antigen-Neigung (Allergie Potential) verschiedener Nahrungsmittel wird durch Verarbeitung verändert. In manchen Fällen ist die ungesündere Form (z.B. verarbeitetes Brot) akzeptabel, da Hitze oder Zerkleinern das Lektin von der Nahrung beseitigen. In anderen Fällen steigert der Verarbeitungsprozess den Effekt von einem Lektin, so ist die ursprüngliche Form akzeptabel, aber die verarbeitete Form nicht.
Bei mir treten allergische Reaktionen auf bei einem bekömmlichen Nahrungsmittel, was soll ich tun?
Nicht essen! So wie ihr Körper durch Medikamente, Operation oder Krankheit verändert wird, kann es sein, dass Sie manche Unterschiede haben zu normalerweise tolerierten Nahrungsmitteln. Das beste was Sie in einer solchen Situation tun können, ist die „allergische“ Nahrung ebenso zu vermeiden wie die „zu vermeidende“ ihrer Blutgruppe. Wählen Sie so viel wie möglich die bekömmlichen und neutralen Nahrungsmittel. Mit der Zeit wird diese Sensitivität sich verändern.
Unabhängig der Blutgruppen Richtlinien; vom allgemeinen gesundheitlichen Standpunkt aus gesehen, gibt es irgendwelche Tipps bezüglich der Nahrungsmittel-Wahl?
Biologische Produkte, biologische Milch und Fleisch aus Freilandhaltung. Genetisch veränderte Nahrungsmittel (welche fast alle nicht-biologischen Sojabohnen enthalten), gehärtete Öle (Margarine), Teilweise gehärtete Öle, künstliche Süßstoffe, Farbstoffe, Aromen und Aromastoffe sollten vermieden werden. Geräuchertes und frittiertes Essen ist nicht zu empfehlen. Öle sollten in licht-unempfindlichen Behältern eingekauft werden und nach dem Öffnen möglichst kalt gestellt werden. Weißmehl und Zucker sollte selten verwendet werden, wenn überhaupt. MSG sollte nicht benutzt werden. Vermeiden Sie Aluminium-Gekochtes (es kann ihr Essen mit Aluminium verunreinigen) und Mikrowellen (diese verändern die Molekulare Struktur der Nahrung in einer bisher unbekannten Weise)
Kann sich die Blutgruppe eines Menschen verändern?
Nur bei sehr seltenen Gegebenheiten und mit bestimmten vorhandenen Arten von Krebs. Die am meisten auftretenden Ursachen von scheinbar wechselnden Blutgruppen ist die Antigen-Sensitivität auf die Chemikalien die genutzt werden um das Blut zu testen. Medikamente oder andere Faktoren können fehlerhafte Ergebnisse über ihr Blut aufzeigen. Bearbeitungsfehler oder eine notdürftige Beleuchtung können eine unkorrekte Interpretation der Testergebnisse zur Folge haben.
Ein als „zu vermeiden“ deklarierte Pflanze oder Ergänzung ist (an anderer Stelle) für meinen (diagnostizierten) Gesundheitszustand empfohlen
Hier ist Ihre Urteilskraft gefragt.
Eine Pflanze ist, allgemein betrachtet, zu vermeiden für eine bestimmte Blutgruppe gemessen an den bestimmten negativen Stoffwechselreaktionen die durch die Pflanze hervorgerufen werden können, auch indirekt als Nebenwirkung. Wenn es möglich ist, versuchen Sie eine ähnlich funktionale Pflanze zu finden mit ähnlichen Vorteilen.
Im allgemeinen ist eine Ergänzung als „zu vermeiden“ zu betrachten, wenn es reichlich in frischer Nahrung basierend auf der Ernährung für Ihre Blutgruppe, vorkommt. Zusätzliche Nahrungsergänzungen können so toxisch sein. Aber, wenn Sie einen diagnostizierten Mangel dieser Substanz aufweisen, oder Ihr Gesundheitszustand zeigt einen gewissen Nutzen, wenn Sie diese Nahrungsergänzung nehmen, dann kann es genommen werden. Es ist immer sinnvoll einen Ernährungsfachberater aufzusuchen, welcher sie in dieser Situation beraten kann.
Kann Kochen Lektine zerstören oder neutralisieren?
In manchen Fällen, ja. In anderen Fällen, wie bei den Tomaten, nimmt die Lektin-Aktivität durch das Kochen zu. Die Empfehlungen für die Nahrung sind gedacht, egal ob die Nahrung roh oder gekocht ist, sofern nicht an anderer Stelle etwas anderes steht.
Kann das Keimen Lektine zerstören oder neutralisieren?
In manchen Fällen, ja. In anderen Fällen, wie bei Alfalfa-Sprossen, nimmt die Lektin-Aktivität durch das Keimen zu. Die Empfehlungen für die Nahrung sind so gedacht, egal ob wie die Nahrung ist, gekeimt oder ungekeimt, sofern nicht an anderer Stelle etwas anderes steht.
Hat der Rh-Faktor (+/-) Auswirkungen?
Zur Zeit gibt es wenig aussagekräftige Unterschiede in Verbindung vom Rhesus-Faktor der Blutgruppe und der Ernährung. Ein Hinweis – O-negativ Individuen brauchen etwas mehr Protein, weniger Getreide und sollten verstärkt darauf achten „zu vermeidende“ Nahrungsmittel auch nicht zu essen.
Ich nehme Medikamente aufgrund einer Krankheit, kann ich damit aufhören?
NEIN! Viele Medikamente können abhängig machen und/oder haben einen verzögernden Effekt. Setzen Sie die Medikamente deshalb nicht ab, ohne Ihren Arzt oder Therapeuten konsultiert zu haben.
Warum sollen alle Blutgruppen Schweinefleisch vermeiden?
Schwein ist immunologisch gesehen sehr „A-ähnlich“, was verursacht, dass es zu vermeiden ist, wenn Sie Antikörper gegen das Blutgruppen A-Antigen haben, wie bei Typ B und O.
Paradoxerweise hat Schwein ebenso einen Antikörper (Iso-Hemmaglutinin) in seinem Gewebe, welches mit dem A-Antigen reagiert, so ist es ebenso zu vermeiden bei Typ A und AB.
Soll ich Genetisch veränderte Nahrung (GE) vermeiden?
JA! Genetische Veränderungen verschieben die Lektin Moleküle von einer Art in die andere. So können Lektine die Einfluss auf unsere Blutgruppe haben, von einem Nahrungsmittel das als OK gilt in die Kategorie ZU VERMEIDEN wechseln. Gegenwärtig ist der einzige Weg GE Nahrung zu vermeiden, indem man biologische Nahrungsmittel wählt.
Wie kann es sein, dass Weizen nicht gut ist für jeden? War es nicht ein Grundnahrungsmittel in der Ernährung vor tausenden von Jahren?
Weizen, wie wir ihn kennen in diesem Jahrtausend ist nicht der selbe wie er früher war. Die Genetik des Weizens zeigt, dass seine Entstehung sehr komplex ist. Das Getreide heutzutage hat sich von drei vorkommenden Weizenarten entwickelt. Durch natürliche Kreuzungen, Mutationen und eine natürliche Selektion hat sich der Weizen in all die Varianten entwickelt, die wir weltweit kennen.
Im Wesentlichen hat der “Hartweizen” den wir heutzutage essen, einen Proteingehalt von mindestens 13%, im Vergleich dazu: die ehemaligen Weizenarten hatten eine Proteingehalt von etwa 2%. Dieser steigende Proteingehalt hatte zur Folge, dass der Weizen zu einer Protein-Quelle wurde, die bei vielen Menschen Entzündungen und Stoffwechselprobleme um das 7fache verstärkte.
Unabhängig der wenig erforschten Stoffwechselauswirkungen des Weizen-Lektins, findet man eine Überempfindlichkeit gegenüber Weizen bei vielen Kindern und Erwachsenen. Die Reaktionen zeigen sich oft im Magen-Darm-Trakt. In einer Studie mit Asthma-Patienten, hatten 46% (Kinder) und 34% (Erwachsene) IgE gegen Weizen; getestet von Pharmacia & Upjohn, Diagnostics CAP System. In einer anderen Studie speziell nur für das Weizen-Allergen waren es 98% (gleiches Testverfahren). Bei atopischen Dermatitis Patienten wurde herausgefunden, dass Weizen eine anhaltende Nahrungsmittel-Überempfindlichkeit verursacht (75% Intoleranz). Bei 102 Kindern, die auf Grass-Pollen allergisch reagierten, waren 12% allergische gegen Weizen.
Wie lange dauert es bis ich ein Ergebnis habe?
Dies ist abhängig wo Sie stehen, wenn Sie mit dieser Ernährungsform beginnen. Manche Menschen beginnen bereits nach zwei Wochen sich besser zu fühlen und die Krankheitssymptome verzeichnen einen Rückgang. Üblicherweise braucht es etwa zwei Monate, und in manchen Fällen, kann es bis zu sechs Monaten dauern bis sich nennenswerte Erfolge zeigen. Gewichtsverlust kann sich in weniger als zwei Wochen zeigen aber ebenso gut auch erst in sechs Monaten, abhängig von dem gegenwärtigen Stand des Drüsensystems.
Warum werden für die unterschiedlichen Blutgruppen unterschiedliche sportliche Betätigungen empfohlen?
Die Empfehlungen der Übungen sind konzentriert auf eine Steigerung der Gesundheit des gesamten Körpers, hauptsächlich auf die Funktion der Organe, Drüsen, des Immun- und Kreislaufsystems des Körpers; und nicht zum Muskelaufbau (was ein erwünschter Nebeneffekt sein kann). Was die anstrengenden Übungen bei Typ O bewirken, das bewirkt Yoga bei Typ A und Aerobic bei Typ B und AB. Die Empfehlungen für die Übungen wurden gemacht mit der allgemeinen Ausrichtung auf eine überwiegend sitzende Lebensweise. Die Verbindung zwischen den Blutgruppen, Stress und sportlicher Betätigung wird in dem Buch „4 Blutgruppen – Richtig leben“ näher erläutert.
Wie lange soll ich diese Ernährungsweise durchführen?
Die Wahl der Nahrungsmittel stellt ein lebenslanges Bekenntnis zu dieser Art zu leben dar. Es hängt immer von Ihnen persönlich ab welche Nahrungsmittel sie wählen. Manche Menschen berichten, dass sie nachteilige Reaktionen haben, wenn sie die Nahrungsmittel zu sich nehmen die als „zu vermeiden“ gelten, nachdem sie für einen Zeitraum von etwa sechs Monaten nur die „bekömmlichen“ und „neutralen“ Nahrungsmittel zu sich genommen hatten. Andere wiederum berichten, dass sie eine größere Toleranz haben gegenüber den Nahrungsmitteln die vorher nicht verträglich waren. Einzig die Zeit wird es zeigen, wie Sie reagieren.
Mir ist es (moralisch, ethisch, aus religiösen Gründen) nicht gestattet manche der Nahrungsmittel zu essen, die gelistet sind.
Dies ist ein sehr komplexes Thema, ethische und philosophische Dinge können nicht angemessen in diesem Dokument berücksichtigt werden. Wir können nur Informationen anbieten. Es steht Ihnen frei die Nahrungsmittel sich „herauszupicken“ und zu wählen, welche Sie essen möchten. Es ist Ihr Körper, und letztendlich, auch Ihre Entscheidung. Alles was wir tun können, ist Informationen bereitzustellen, die Entscheidung liegt bei Ihnen.
Ich begann in den ersten Wochen Gewicht zu verlieren, wenn ich die Regeln der Blutgruppen-Ernährung befolgte, aber dann trat ein Stillstand ein. Warum?
Das erste, das man verstehen sollte, wenn man sich nach der Blutgruppe ernährt ist, dass diese Ernährung für eine ganzheitliche Gesundheit ausgelegt ist. Gewichtsverlust kann ein erwünschter Nebeneffekt der „bekömmlichen“ Nahrungsmittel sein. Wenn Ihr Körper gesünder wird, gibt es viele Ebenen durch die wir durchgehen, so dass die Drüsen und Hormone wieder neu zu arbeiten beginnen und ihre Funktionen normalisieren. Während dieser Zeitabschnitte ist es häufig so, dass kein Gewichtsverlust stattfindet. Darüber hinaus entlassen die Lektine blockierenden Insulin-Rezeptoren auf der Zelloberfläche nicht ohne weiteres ihre gebundenen Substrate. Deswegen ist während der Heilperiode Geduld notwendig und das 100 %ige Vermeiden von allen unverträglichen Nahrungsmitteln. Das kann ein Jahr oder länger dauern.
Was tue ich, wenn ich keine Erfolge habe
Wenn Sie drei bis sechs Monate die Blutgruppendiät eingehalten haben und weder gesünder noch schlanker geworden sind, sollten Sie folgende Möglichkeiten ausprobieren:
Wenn Sie Blutgruppe A oder AB haben, könnten Sie eine der seltenen Untergruppen haben. Es gibt feine Unterschiede in der Ernährung, vor allem beim Verhältnis der Mengen der verschiedenen Nahrungsmittel. Gegenwärtig gibt es noch nicht viele Daten darüber, aber es kann trotzdem nützlich sein, einen der feineren Bluttests durchzuführen. Kontaktieren Sie bitte die Foundation, wenn Sie weitere Hilfe brauchen oder wenn Sie Interesse daran haben, an einer Studie teilzunehmen. Schreiben Sie alles genau auf, was Sie zu sich nehmen und notieren Sie alle Krankheitssymptome mit genauem Datum. Möglicherweise essen Sie versteckte Nahrungsmittel, die Sie nicht vertragen, oder Sie haben eine immunologische Schwäche (Allergie) auf ein bestimmtes Nahrungsmittel, dass Sie Ihrer Blutgruppe nach vertragen sollten. Sie sollten auch daran denken, einen IgG-Allergietest auf Nahrungsmittelallergien durchführen zu lassen. Auch wenn diese Tests ein hohes Fehlermaß aufweisen. Vielleicht wollen Sie auch andere Esssysteme ausprobieren.
Der Schlüssel zur Verbesserung liegt darin. Verantwortung dafür zu übernehmen, dass Ihre Gesundheit sich nicht verbessert, und irgendetwas an Ihrer Lebensweise zu verändern, um Ihre Heilung noch weiter zu verbessern.
Glücklicherweise zeigen die Ergebnisse, dass das Programm in etwa 90 % der Fälle erfolgreich ist. Das ist außergewöhnlich erfolgreich!
Ich kann das Programm eine Zeitlang durchführen, aber dann fange ich an schwach zu werden und esse alles durcheinander.
Der Trick, sich von Misserfolgen nicht entmutigen zu lassen, besteht darin, sich davon nicht desillusionieren zu lassen. Es ist die allmähliche Wirkung von Ernüchterung (Rückzug nach einer Niederlage), die den Willen untergräbt und uns daran hindert, bis zum Ende durchzuhalten um mit den Problemen fertig zu werden.
Der erste Schritt in diesem Prozess: Werten Sie Ihre Misserfolge nicht ab, indem Sie ihren geistigen Wert nicht anerkennen. Genau aus diesem Grund sind die erfolgreichsten Leute oft Experten für Misserfolge.